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Weinshop mit direkter Anbindung an Bestand und Aufträge

Ein Onlineshop, der aus dem Sortiment verkauft, das Sie ohnehin führen: Ihre Artikel, Ihre Preise, Ihr Bestand — und jede Bestellung landet in Vinosoft als echter Auftrag, bereit zum Rüsten.

Ein Sortiment, zwei Ladentische

Viele Betriebe fahren heute zweigleisig: ein Shopify- oder WooCommerce-Shop, dazu ein Sync-Plugin zur Warenwirtschaft. Das heisst zwei Sortimente, zwei Bestandszahlen und ein nächtlicher Export, der im ungünstigsten Moment scheitert. Der Shop in Vinosoft ist dasselbe Sortiment, von aussen gesehen. Sie wählen aus, welche Artikel erscheinen, geben ihnen Shoptexte und Bilder — und der Bestand, aus dem sie verkauft werden, ist der Bestand in Ihrem Keller. Verkaufen Sie die letzte Kiste in der Degustation, weiss es der Shop. Mit eingeschalteter Bestandsprüfung nimmt der Checkout keine Bestellung über die verfügbare Menge an.

Vom Klick bis in den Keller

Eine Bestellung im Shop wird zur Auftragsbestätigung und steht im Tab Offen, gleich neben dem Auftrag, der am Telefon hereinkam. Daraus entstehen Liefer- und Rüstschein für den Keller, am Ende die Rechnung — derselbe Beleglauf wie bei jedem anderen Verkauf. Solange die Rechnung offen ist, sind die Flaschen reserviert; mit dem Versand der Rechnung wird der Bestand ausgebucht und der Ertrag verbucht. Niemand tippt die Bestellung ein zweites Mal ab, und nichts wartet auf den Abgleich in der Nacht.

Was der Shop mitbringt

  • Ein cloudbasierter, vollfunktionsfähiger Shop auf der Microsoft-Azure-Plattform, enthalten in der Enterprise Edition
  • Ihre eigene Domain oder eine kostenlose Adresse unter vinosoft.shop
  • Themes zum Vorschauen und Anpassen, mit Navigation, Bannern, News, statischen Seiten und Downloads
  • Kollektionen und Kategorien, damit sich das Sortiment so sortiert, wie Ihre Kundschaft sucht
  • Gutscheine: Betrag oder Prozent, mit Ablaufdatum, Mindestbestellwert und Kategoriebedingungen
  • Bewertungen und Kommentare, samt Bewertungseinladungen an Kundschaft, die gekauft hat
  • Kundenkonten; mit der Erweiterung Treueprogramm lösen angemeldete Kundinnen und Kunden dort auch ihre Treuegutscheine ein
  • Checkout-Branding, AGB-Bestätigung, Datenschutzlink und Newsletter-Anmeldung
  • Eine Entwickler-API mit OAuth-Clients und Access Tokens für alles, was Sie selber anbinden wollen

Cookie-Banner sind für einen Schweizer Onlineshop Pflicht, deshalb gibt es den Cookie Consent Manager als kleines monatliches Add-on statt als eigenes Projekt.

Bezahlen auf Schweizer Art

Ihre Kundschaft zahlt so, wie sie es gewohnt ist. TWINT, Karten und die PostFinance Card laufen über PostFinance Checkout oder Payrexx; PayPal deckt Wallet und Express-Kauf ab; Saferpay und wallee stehen für die Shops bereit, die sie brauchen. Kauf auf Rechnung mit beigelegtem QR-Einzahlungsschein, Vorauskasse und Barzahlung brauchen keinen Zahlungsanbieter und kosten überhaupt keine Transaktionsgebühr.

Jede Onlinezahlung wird als Transaktion beim zugehörigen Auftrag festgehalten. Das Verbuchen auf der Rechnung bleibt ein bewusster Schritt: Sie erfassen die Zahlung direkt auf der Rechnung, oder Sie laden die camt.054-Datei Ihrer Bank hoch, und Vinosoft ordnet die QR-Zahlungen über die Referenznummer zu.

Wiederverkäufer und Gastronomie mit eigenen Preisen

Das Restaurant um die Ecke zahlt nicht den Ladenpreis. Hinterlegen Sie am Artikel einen Preis pro Benutzergruppe und ordnen Sie die Adresse des Kunden dieser Gruppe zu: Nach dem Login zeigt der Shop seinen Preis und verrechnet ihn auch. Privatkundschaft sieht auf Wunsch Bruttopreise inklusive MWST, Geschäftskundschaft Nettopreise. Die Versandkosten folgen derselben Logik — pro Versandart nach Bestellwert, Gewicht, PLZ-Bereich und Benutzergruppe.

Altersprüfung im Checkout

Das Gesetz verlangt eine wirksame Alterskontrolle, und ein Häkchen ist keine. Jeder Artikel trägt eine Produktkategorie: Wein und Bier ab 16, Spirituosen und Liköre ab 18. Liegen solche Artikel im Warenkorb und geht die Lieferung in die Schweiz oder nach Liechtenstein, fotografiert die Käuferin ihren Ausweis oder lädt ihn hoch. Vinosoft liest das Geburtsdatum aus; ist sie zu jung, wird die Bestellung abgelehnt. Die Prüfung läuft auch auf dem Server, wer den Schritt im Browser umgeht, kommt trotzdem nicht durch. Angemeldete Kundschaft kann das geprüfte Geburtsdatum speichern und beim nächsten Mal überspringen. Kennen Sie jemanden aus dem Hofladen, erfassen Sie das Geburtsdatum nach einem Blick auf den Ausweis unter Shop → Benutzer von Hand.

Mehr Kanäle, ein Bestand

Aus demselben Sortiment entstehen Feeds für Google Merchant Center, Vivino und wine-searcher.com, laufend aktualisiert. Galaxus gibt es als monatliches Add-on: Bestand und Preise der ausgewählten Artikel gehen alle 15 Minuten auf den SFTP-Server von Galaxus. Die Galaxus-Bestellungen selbst bearbeiten Sie heute noch im Partnerportal von Galaxus und erfassen den Verkauf in Vinosoft von Hand.

Zusehen, wie es läuft

Die Checkout-Übersicht zeigt, welche Warenkörbe abgebrochen wurden und sich nachzufassen lohnen. Die Transaktionsliste zeigt, was jeder Anbieter tatsächlich eingezogen hat. Support-Anfragen aus dem Kontaktformular des Shops laufen ins selbe System, damit eine unbeantwortete Kundin sichtbar ist und nicht untergeht.

Ratgeber: Weinshop erstellen

Was ein Weinshop in der Schweiz braucht, von Galaxus bis zur Altersprüfung, steht in der Übersicht Weinshop erstellen in der Schweiz und in den Ratgebern:

In der Dokumentation weiterlesen

Häufige Fragen

Kann ich meine eigene Domain verwenden?

Ja. Jeder Shop erhält sofort eine kostenlose Adresse unter vinosoft.shop, und dazu verbinden Sie so viele eigene Domains, wie Sie möchten. Eine Hauptdomain zeigt per A-Record auf den Shop, eine Subdomain wie shop.beispiel.ch per CNAME. Das HTTPS-Zertifikat wird automatisch ausgestellt und erneuert. Die einzelnen Schritte stehen unter Eigene Domain mit Ihrem Shop verbinden.

Welche Zahlungsanbieter gibt es, und was kosten sie?

PostFinance Checkout und Payrexx (beide mit TWINT und Karten), PayPal, Saferpay und wallee, dazu Kauf auf Rechnung mit QR-Rechnung, Vorauskasse und Barzahlung. Den Vertrag mit dem Zahlungsanbieter schliessen Sie selbst ab; die Gebühren für Karte und TWINT richten sich nach diesem Vertrag. Rechnung, Vorauskasse und Barzahlung laufen ohne Anbieter und ohne Transaktionsgebühr. Mehr unter Zahlungsarten einrichten.

Kann ich von meinem bisherigen Shop wechseln?

Kunden und Artikel übernehmen Sie per Datei: aus dem alten Shop als CSV oder Excel exportieren, in Vinosoft die Spalten zuordnen, Vorschau und Dublettenhinweise prüfen, dann importieren. Shop-Logins gehören nicht zum Import. Ihre Kundschaft registriert sich neu, oder Sie legen den Login unter Shop → Benutzer selbst an. Siehe Kunden importieren und exportieren.

Prüft der Shop das Alter der Käuferinnen und Käufer?

Ja, bei Lieferungen in die Schweiz und nach Liechtenstein. Das Mindestalter ergibt sich aus der Produktkategorie des Artikels, 16 für Wein und Bier, 18 für Spirituosen; geprüft wird mit einem Ausweisfoto im Checkout. Sie können für allen Alkohol 18 verlangen, etwa für Lieferungen ins Tessin, oder jede Bestellung unabhängig von der Kategorie prüfen lassen. Ein Artikel ohne Kategorie wird nicht geprüft.

Sehen Geschäftskunden ihre eigenen Preise?

Ja. Preise pro Benutzergruppe liegen direkt am Artikel. Ein Shop-Benutzer, dessen Kundenadresse in dieser Gruppe ist, sieht und bezahlt nach dem Login den Gruppenpreis. Auf Wunsch zeigt der Shop Geschäftskunden Nettopreise und Privatkundschaft Preise inklusive MWST. Die Gruppe ordnen Sie an der Kundenadresse zu. Siehe Shop-Benutzer verwalten.