
Liefer- & Rüstscheine
Lieferschein und Rüstschein entstehen per Mausklick aus dem Auftrag — dieselben Positionen, dieselben Mengen, und der Bestand wird beim Erstellen ausgebucht.
Zwei Belege, zwei Aufgaben
Der Rüstschein ist für den Keller: was zu kommissionieren ist, aus welchem Lagerort, in welcher Menge. Der Lieferschein ist für die Kundschaft: was in den Kisten liegt, in wessen Auftrag, an welche Adresse. Beide tragen dieselben Positionen und können sich deshalb nicht widersprechen — gedruckt werden sie für verschiedene Leute in verschiedenen Momenten.
Dass beide aus dem Auftrag entstehen, verhindert genau den Übertragungsfehler, der sonst bei der Kundschaft ankommt: Ein falscher Jahrgang auf dem Rüstschein ist eine falsche Flasche in der Kiste, und Sie erfahren es eine Woche später.
Was beim Erstellen passiert
- Der Lieferschein entsteht aus der Auftragsbestätigung, mit Positionen und Mengen
- Der Rüstschein entsteht daneben, für die Leute beim Kommissionieren
- Der Bestand verlässt den Lagerort, aus dem gerüstet wurde, in diesem Moment
- Ein Unterschriftenfeld hält die Übergabe fest, wo Sie selber ausliefern
- Teillieferungen lassen den Rest des Auftrags offen, statt ihn zu früh zu schliessen
- Mehrere Lieferscheine lassen sich am Monatsende zu einer Sammelrechnung zusammenfassen
Lieferungen zu einer Rechnung zusammenfassen
Ein Restaurant, das wöchentlich eine Palette bezieht, will keine vier Rechnungen im Monat — und Sie wollen sie nicht schreiben. Wählen Sie die Lieferscheine einer Periode aus und konvertieren Sie sie in eine einzige Sammelrechnung: alle Positionen aus allen Lieferungen, die Konditionen der Kundschaft, eine Belegnummer, ein Einzahlungsschein.
Drucken, wo gearbeitet wird
Wer kommissioniert, sitzt selten an dem Rechner, auf dem das System offen ist. Mit dem Cloud-Druck geht der Rüstschein über das Internet an einen Drucker im Keller oder im Lager — ohne lokalen Server, ohne Kabel und ohne den Weg über die Treppe mit einem Blatt Papier in der Hand.
Rücknahmen laufen denselben Weg zurück. Eine fehlerhafte oder verweigerte Flasche wird am Artikel als Produktmangel erfasst, von offen bis erledigt verfolgt und als Bericht gedruckt, wenn ein Produzent den Nachweis braucht.
Die Spur danach
Jeder Lieferschein bleibt mit dem Auftrag verknüpft, aus dem er entstand, und mit der Rechnung, in die er einging — eine Rückfrage nach einem halben Jahr beantwortet die Belegkette und nicht ein Ordner. Die Bestandsbuchungen bleiben mit derselben Referenz im Bewegungsprotokoll, und genau so wird eine Inventurdifferenz erklärt statt bloss korrigiert.
Mehrere Lagerorte, ein Auftrag
Wenn Ware aus Keller und Lager kommt, steht das auf dem Rüstschein — pro Position, mit dem Lagerort, aus dem sie gerüstet wird. Ausgebucht wird genau dort, und nicht auf einem Sammelbestand, den nachher niemand mehr aufteilen kann.
In der Dokumentation weiterlesen
- Einen Verkauf vom Angebot zur Rechnung führen — die Stellung der Belege in der Kette
- Lieferscheine — der Abschnitt im Handbuch
- Rüstscheine — der Abschnitt im Handbuch
- Lagerbewegungen — die Buchungen einer Lieferung